Martinů


#Konzert

Dirigent: Jaroslav Kyzlink
Sopran: Marie Fajtová
Nationaltheater Orchester

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Bohuslav Martinů: Špalíček (Das Bünde), Haltet, Musiker, vor unserer Tür
Bohuslav Martinů: Serenade H199

Musica non grata, ein internationales Kulturprojekt des Prager Nationaltheaters und der Deutschen Botschaft in Prag, präsentiert eine Reihe von Online-Konzerten mit Musik von Komponistinnen und Komponisten, die vom NS-Regime verfolgt worden waren. Auch Bohuslav Martinů gehört hierzu – nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen seiner politischen Ansichten. In Paris war er im Widerstand und im Tschechoslowakischen Nationalausschuss tätig. – Sein „Špalíček“, ein Ballett mit Gesangseinlagen, entstand in den frühen 1930er-Jahren. Er verbindet hier Texte aus unterschiedlichen Volksliedsammlungen; die Musik ist ungemein schön und aufregend und markiert den Beginn von Martinůs so genannter „tschechisch-nationaler Periode“. Martinů hatte sich zu dieser hin entwickelt, indem er experimentelle, dramatische, teils dissonante Musik komponiert hatte. Die Serenade für Kammerorchester wurde 1930 für Martinůs Lehrer Albert Roussel geschrieben. Sie wurde 1931 unter der Leitung von Walther Straram uraufgeführt und ist heute eines seiner meist gespielten Werke.

Aleš Březina, Musikwissenschaftler und Direktor des Bohuslav-Martinů-Instituts.

Dirigent: Jaroslav Kyzlink
Sopran: Marie Fajtová
Nationaltheater Orchester
Foto:
Serghei Gherciu