Nachrichten

28/05/2021

Unser nächstes Online-Konzert ist Vítězslava Kaprálová gewidmet

Am Freitag, den 28. Mai, hat das Orchester der Staatsoper unter Leitung von Richard Hein die Militärsinfonie op. 11 der tschechischen Komponistin Vítězslava Kaprálová im Rahmen unserer Online-Konzertreihe aufgenommen. Das Konzert wird auf dem YouTube-Kanal des Nationaltheaters ausgestrahlt werden. Weitere Infos erhalten Sie in Kürze hier!

26/05/2021

Es geht wieder los!

Liebe Freundinnen und Freunde der klassischen Musik,

am 1. Juni öffnen sich wieder die Vorhänge an unserem Opernhaus – auch zwei Konzerte im Rahmen von Musica non grata werden zu hören sein!

Am 12. Juni, um 19:00 Uhr, erwarten Sie im Nationaltheater das Tagebuch eines Verschollenen von Leoš Janáček (in den Hauptrollen: Michael Zajmi als Zefka und Jaroslav Březina als Janíček, am Klavier: David Švec) und Das Manifest der Brünnlein von Bohuslav Martinů. Der Frauenchor des Nationaltheaters wird begleitet von Mitgliedern des Orchesters des Nationaltheaters unter der Leitung von Jaroslav Kyzlink. Die Rezitation übernimmt Martina Preissová, den Gesangspart Ivan Kusnjer. Hier geht es zu den Eintrittskarten!

Das zweite Konzert führt von Brno nach Prag und Hollywood. Das Programm umfasst Werke von Pavel Haas, Franz Schreker, Viktor Ullmann, Jaromír Weinberger und Erich Wolfgang Korngold. Sie alle stehen mit ihrem Schaffen im Fokus von Musica non grata – als Komponisten, deren Leben von der dramatischen Entwicklung Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf tragische Weise stark beeinflusst war.
Musikdirektor Karl-Heinz Steffens, der das Staatsopernorchester leiten wird, wirkte an der Konzertdramaturgie mit. Jana Sibera wird als Solistin zu hören sein. Hier geht es zu den Tickets!

19/05/2021

Online-Konzert mit Werken von Krása, Schulhoff und Pelikan heute um 17 Uhr auf dem YouTube

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Online-Konzert ein, das der Musik von Hans Krása, Erwin Schulhoff und von Jaroslav Pelikan gewidmet ist, des 1. Flötisten des Orchesters des Nationaltheaters. Hier finden Sie weitere Informationen zum Konzertprogramm. 

Sie können das Konzert heute ab 17:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Nationaltheaters genießen.

Konzert anhören
17/05/2021

Neuer Podcast zu Musica non grata mit Denisa Rausch

Auch Musica non grata ist nun in der Welt der Podcasts zu finden! Denisa Rausch, PR-Mitarbeiterin der Staatsoper, wird Sie durch die Welt der so genannten „Entarteten Musik“ führen. Zusammen mit Dr. Tomáš Kraus, Sekretär der Vereinigung der Jüdischen Gemeinden, wird sie Theresienstädter sowie weitere NS-verfolgte Komponistinnen und Komponisten vorstellen und Sie zur Probe der Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker an der Staatsoper mitnehmen. Ein Auszug aus der Kurzgeschichte Pěnkava (Fink) von František R. Kraus, Mitgefangener von Pavel Haas in Theresienstadt, wird von Igor Orozovič rezitiert werden. Viel Spaß beim Zuhören!

Podcast anhören
05/05/2021

Wir laden Sie ein, die Musik der Theresienstadt-Komponisten Pavel Haas und Hans Krása zu hören

Heute ab 17:15 Uhr wird auf dem YouTube-Kanal der Oper des Nationaltheaters ein weiteres Konzert aus unserer Reihe „… und sie erklingt doch“ zu hören sein. Das Orchester der Staatsoper spielt unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens Pavel Haas’ Radio-Ouvertüre mit den Solisten Jaroslav Březina, Ivo Hrachovec, Josef Moravec und Jíří Hájek sowie Hans Krásas Symphonie für kleines Orchester und Alt mit Veronika Hajnová als Solistin. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten beide Komponisten einen großen Einfluss auf das Musikleben in Prag und Brünn. Tomáš Kraus und Lubomír Spurný werden über ihr Leben und ihre Arbeit sprechen, auch über ihre Verfolgung und Ermordung durch das NS-Regime.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Zuhören.

Zum Koncert
21/04/2021

Unsere Reihe „… und sie erklingt doch!“ geht in die nächste Runde

Unsere Reihe „… und sie erklingt doch!“ geht in die nächste Runde: mit einem Konzert zu Ehren von Igor Strawinsky – heute (21.04.2021) um 17 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Oper des Nationaltheaters. Solisten, Orchester und Chor des Nationaltheaters spielen unter der Leitung von Jaroslav KyzlinkOndřej Hučín, Chefdramaturg des Hauses, führt durch das Programm.

Konzert anhören
06/04/2021

Kurzfilm zu Hans Krásas „Brundibar“: online ab Mittwoch, 7. April 2021, 17 Uhr

Mitglieder des Staatsopernorchesters unter der Leitung der Dirigentin Jana Cecília Mimrová, Tänzerinnen und Tänzer des Balletts der Oper des Nationaltheaters und ein Produktionsteam rund um die Opernregisseurin Magdalena Švecová, den Videokünstler Tomáš Hrůza und den Bühnenbildner David Janošek liefern eine moderne Adaption von Hans Krásas „Brundibar“. Schauen Sie sich mit uns ihre Arbeit ab Mittwoch, den 7. April 2021, auf dem YouTube-Kanal des Nationaltheaters an.

Zum Film
05/04/2021

Programmänderung in unserer Reihe der Online-Konzerte

Liebe Freunde von Musica non grata,

wir möchten Sie über eine Programmänderung in unserer Reihe der Online-Konzerte "... und sie erklingen doch!" informieren. Aufgrund von kleineren technischen Schwierigkeiten werden wir am Mittwoch, den 7. April, um 17 Uhr den Kurzfilm zur Kinderoper „Brundibár“ veröffentlichen; am 21. April um 17 Uhr folgt dann das Konzert zu Ehren von Igor Strawinsky. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

25/03/2021

Martinů - das erste Online-Konzert ist bis September 2021 verfügbar

Dirigent: Jaroslav Kyzlink
Soprano: Marie Fajtová
Nationaltheater Orchester
Bohuslav Martinů: Haltet, Musiker, vor unserer Tür
Bohuslav Martinů: Serenade H199

Musica non grata, ein internationales Kulturprojekt des Prager Nationaltheaters und der Deutschen Botschaft in Prag, präsentiert eine Reihe von Online-Konzerten mit Musik von Komponistinnen und Komponisten, die vom NS-Regime verfolgt worden waren. Auch Bohuslav Martinů gehört hierzu – nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen seiner politischen Ansichten. In Paris war er im Widerstand und im Tschechoslowakischen Nationalausschuss tätig. – Sein „Špalíček“, ein Ballett mit Gesangseinlagen, entstand in den frühen 1930er-Jahren. Er verbindet hier Texte aus unterschiedlichen Volksliedsammlungen; die Musik ist ungemein schön und aufregend und markiert den Beginn von Martinůs so genannter „tschechisch-nationaler Periode“. Martinů hatte sich zu dieser hin entwickelt, indem er experimentelle, dramatische, teils dissonante Musik komponiert hatte. Die Serenade für Kammerorchester wurde 1930 für Martinůs Lehrer Albert Roussel geschrieben. Sie wurde 1931 unter der Leitung von Walther Straram uraufgeführt und ist heute eines seiner meist gespielten Werke.

Aleš Březina, Musikwissenschaftler und Direktor des Bohuslav-Martinů-Instituts.

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24/03/2021

Um 17 Uhr geht´s los!

Bohuslav Martinů: Haltet, Musiker, vor unserer Tür aus Špalíček H214
Bohuslav Martinů: Serenade H. 199

Dirigent: Jaroslav Kyzlink
Soprano: Marie Fajtová
Orchester des Nationaltheaters 
Gast: Aleš Březina

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18/02/2021

Strawinsky

Anlässlich des 50. Todestages von Igor Strawinsky am 6. April 2021 präsentiert die Oper des Nationaltheaters ein Online-Konzert mit seiner Musik. Es ist ab dem 21. April auf YouTube zu sehen.

1998 wurde Igor Strawinsky von der amerikanischen Zeitschrift »Time« zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte des 20. Jahrhunderts gezählt. Und das aus einem guten Grund: Wie kaum ein anderer war Strawinsky in verschiedensten Stilen zu Hause, komponierte ebenso spätromantisch wie expressionistisch, neoklassizistisch oder experimentell. Sein Gesamtwerk umfasst verschiedenste Genres, Formen und Instrumentalbesetzungen – was im Online-Konzert zu hören ist. Es wurden fünf Kompositionen ausgewählt, die fünf verschiedene, sogar gegensätzliche Welten von Strawinsky als Komponisten präsentieren.

Wir würdigen Igor Strawinsky im Rahmen des Musica non grata-Projekts, einem mehrjährigen Zyklus, in dem wir Musik von Komponistinnen und Komponisten präsentieren, die von den Nationalsozialisten verfemt worden waren. Seine Musik wurde Ende der 1930er-Jahre in Deutschland als »pervers« beschrieben und als solche auch 1938 auf der berüchtigten NS-Ausstellung »Entartete Musik« in Düsseldorf präsentiert. Schon vorher, in den frühen 1930er-Jahren, war Strawinsky bei den Bolschewiki in Sowjetrußland in Ungnade gefallen – seine Musik überlebte beides und erklingt auch 50 Jahre nach seinem Tod weiter!

16/01/2021

Hans Krasa and Pavel Haas... und sie erklingt doch!

Die Prager Staatsoper war auch durch das Wirken von heute weniger bekannten Komponisten wie Hans Krása und Pavel Haas geprägt. Ihre Musik wird in einem Online-Konzert erklingen, das nun aufgenommen und bald auf Vimeo zu sehen ist – das Orchester der Staatsoper Prag und die Solistin Veronika Hajnová spielen Hans Krásas Sinfonie (1923) unter der Leitung des Chefdirigenten und Musikdirektors der Staatsoper Karl-Heinz Steffens. Josef Moravec, Jaroslav Březina, Jiří Hájek und Ivo Hrachovec würdigen Pavel Haas und den Radiopionier Guglielmo Marconi mit der Radio-Overtüre op. 11.

Wir danken allen Interpreten, insbesondere den künstlerischen und technischen Einheiten der Staatsoper und des Videostudios. Vielen Dank auch an die Dirigenten Richard Hein und Jana Mimrová.